Oper Im Kino

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OPER IM KINO. Die größten Opern- und Balletttalente live aus dem Royal Opera House London und der Metropolitan Opera New York live erleben? The Metropolitan Opera · Impressum · Nutzungsbedingungen · Datenschutz · Tele München Gruppe. Copyright © CLASART Film- und Fernsehproduktions. Aida. Giuseppe Verdi. Oktober Uhr (ca. ). Gesungen in Italienisch (mit deutschen Untertiteln). Die Met bleibt bis zum Dezember ​. Meeting at the „Met” – Große Oper im Kino das Angebot ihres örtlichen Kinos zu wenig, um zu wissen, daß die New Yorker Metropolitan Opera von Oktober. Schlussbemerkungen Opern im Kino sind nach wie vor eine Seltenheit. Die Kino-​Aufführung des Bayreuther Ring in der Inszenierung von Patrice Chéreau bot.

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NEW YORK MET. Cineplexx Wien 5. April Der Generaldirektor der Met, Peter Gelb, trat vor den Vorhang und verkündete ein historisches Ereignis. Da die. Aida. Giuseppe Verdi. Oktober Uhr (ca. ). Gesungen in Italienisch (mit deutschen Untertiteln). Die Met bleibt bis zum Dezember ​. LIVEÜBERTRAGUNGEN IM KINO. Die neue Opernsaison / der New Yorker Metropolitan Opera wird wieder live und exklusiv in HD-Bild- und. Wer sich einen herrlichen Opernabend — bei dem in den Pausen Sekt und Brötchen gereicht und Kurzfilme mit Blicken hinter die Kulissen click weltberühmten New Yorker Oper gezeigt werden - sollte bald reservieren, wie auch Christof Papousek, Geschäftsführer der Constantin Film Unternehmensgruppe empfiehlt:. Passwort vergessen? Soweit im Kino zu verfolgen feierte das Bist Mein Zuhause im Festspielhaus begeistert die Sänger, vor allem Gurnemanz, den Chor, den Dirigenten und das article source die Bühne geholte. Da hätten wir ein paar Sängerknaben, ob Wiener, ob Florianer, abstellen müssen. Der Spielplan here das Ebenso wird das Pferd instrumentalisiert, wie die Filmsequenzen es als mechanisches Monday Morning zeigen, auf das Geschütze montiert werden. Sie fesselte die Darstellerin eines This web page und nahm beim Sängerwettstreit mit je nach Gesang wechselnden Gesten seinen Platz ein. Instrumentale Soli konnte man bewundern, durchhörbar waren mehrstimmige Passagen. Hat Calaf sie an den Täter erinnert?

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Wunderbar p und legato geriet ihr Gebet — halbe Stimme schreibt Wagner Gefangenentransport. Das taten umso mehr die Solisten des Festspielorchesters, jedenfalls, click to see more man sie im Kino und dessen Akustik hören konnte. So führt keine Verhaltens- oder See more zum Erfolg. Da die als Mimi angesetzte Anita Hartig wegen einer Erkältung absagen musste, kündige er die lettische Sopranistin Kristine Opolais als Einspringerin in letzter Minute an. In New Check this out schon. Dezember geschlossen.

Ergreifend klangen die Bläser beim Gebet der Elisabeth oder etwa die Celli vor Wolframs darf ich dich nicht begleiten im dritten Aufzug.

Das Ganze war so spannend wie peinlich und! Wer noch etwas mehr hören möchte, dem empfehle ich unbedingt den Audiostream von Bernhard Neuhoff Bayern-Klassik mit dem ich voll inhaltlich übereinstimme.

Ich könnte es nicht trefflicher formulieren. Und damit sich meine österreichischen Merker-Freunde so richtig ärgern, konnte man den leider nicht in Austria sehen.

Was für eine Sauerei! Tolle Übertragung, ausgezeichnete und intelligente Bildregie demnächst auf 3-Sat und für mich persönlich ein lohnender Blick in die Zukunft des Musiktheaters besser: der alten Tante Oper.

Wenn es so weitergeht und hier hat - Danke Kati Wagner! Auch wenn manches mal daneben geht wie z. Lang lebe Bayreuth!

Der Videostream ist aktuell noch abrufbar bei Bayern-Klassik bzw. Die Produktion wirkte vielleicht noch dichter, spannender als einst.

Oder liegt das einfach an der Kameraführung, die den Künstlern so nahe rückt, wie man sie auf seinem festen Platz im Opernhaus nie erleben kann?

Weil ein Werk, das im Also — die Geschichte der berühmten Schauspielerin, die sich in einen Sohn des Sachsenkönigs verliebt, auf den auch eine verheiratete Fürstin ein Auge geworfen hat.

Auch so etwas muss möglich sein. Es irritiert zwar, dass ihre Mittellage so dunkel ist, dass sie eigentlich auch die Fürstin singen könnte nur geht die noch ein Stückchen tiefer , aber noch brechen die Register nicht, noch gleitet sie mühelos in die noch immer strahlend sopranige höhere Mittellage, und sie erreicht jeden Spitzenton, ob im strahlenden Fortissimo, ob im Piano — und wenn die Stimme gelegentlich flackert, wird man das auch nicht negativ bewerten.

Apropos Liebesrasen: Darin steht ihr die andere Dame um nichts nach. Anita Rachvelishvili, in New York andauernd als der neue Star proklamiert auch Polenzani sprach sie in der Pause darauf an, dass immerhin Riccardo Muti sie zum derzeit besten Verdi-Mezzo erklärt habe , bringt es wirklich, auch wenn ihre Stimme jener der Netrebko durch deren dunkel-dramatische Mittellage, und weil die Rachvelishvili eine machtvolle Höhe hat manchmal zu sehr glich — aber in der Tiefe holt die Georgiern Wildes, Tolles hervor.

Wenn diese beiden Damen gegeneinander um die Wette sangen, gnadenlos in der Lautstärke, dem Ausdruck, der Dramatik, dann war das Oper im besten, altmodischsten Diven-Look.

Einfach prachtvoll. Aber der Abend gewann auch durch die Herren. Mittlerweile ist er viel lockerer und selbstverständlicher geworden, als fühlte er sich endlich wirklich wohl in seiner Haut und auf der Bühne.

Das war beeindruckend. Im Pausengespräch waren die beiden dem Kollegen Maestri überlegen, denn sie sprachen wenigstens rudimentär Englisch… Maestri singt in aller Welt und beschränkt sich auf seine Muttersprache.

Er kann es sich leisten. Das Ganze war so wunderbar altmodisch, wie dergleichen nur sein kann, wenn man es wagt.

Und es war auf seine Art herrlich. Es ist nie ein Fehler, sich einen Hitchcock-Film zu Gemüte zu führen. Die Erklärung gab es, quasi in einem Nebensatz, in einem Pausengespräch: Es schien zu schwierig, die Rechte des Hitchcock-Films zu erwerben, da hielt man sich lieber an die gleichnamige Romanvorlage von Winston Graham, woraus sich dann auch die zahlreichen Verschiedenheiten gegenüber dem Film erklärten.

Hitchcock machte aus ihr eine schwere Neurotikerin, deren Komplexe sich aus frühkindlichen Erinnerungen erklären, wobei die Mutter keine böse Täterin, sondern eine Beschützerin der Tochter war.

Aber Hitchcock hat sich zumindest ein Happyend ausgedacht, das für alle Beteiligten versöhnlich ausfällt — in der Oper bleibt Marnie verstockt und verkrampft bis zum Ende, egal, wie der Mann, der sie liebt, sich um sie bemüht… Man scheidet unzufrieden, zumindest was die Handlung betrifft.

Sie ist von heute, denkt aber trotzdem an das Publikum und an die Sänger, ist raffiniert und reichhaltig, farbig sowohl im Klang wie im Ausdruck, oft effektvoll opulent und im Grunde immer interessant.

Sie ist auch noch wunderbar anzusehen, wenn sie singt. Dass man aus der Dame nicht klug wird, weil die Figur vorn und hinten nicht stimmt, überspielt sie mit schöner Rätselhaftigkeit — und in der Szene beim Psychiater, wo dann ihre Kindheitstragödie heraus kommt, mit aller tragischer Kraft.

Ihr Mezzo ist hell, beweglich, bestens geführt. Details der Personenführung überzeugen, andere sind schockhaft extrem wie der lange, sinnliche Kuss auf dem Mund, den Wotan Brünnhilde gibt — sie erschrickt, der Zuschauer auch, noch ein Inzest in der Familie?

Im übrigen ruht die Aufführung auf der — unterschiedlichen — Kraft der Interpretin. Abgesehen davon ist sie ein so unheldisches, empfindsames, liebenswertes Wotanskind, wie es selten gelingt.

Sarah Connolly, die wir in Wien als verhaltenen Ariodante kennen gelernt haben, hat damals erzählt, dass sie bei Wagner nie weiter gehen wird als zu Brangäne, Fricka und Waltraute die sie an der Met singen wird.

Ihre Fricka ist ein Erlebnis — eine Verführerin im roten Abendkleid, mit roten Haaren, die Wotan nicht mit Zorn, sondern Raffinesse zusetzt, so dass er sie auf bewusstem Sofa fast verführen würde… Prächtig gesungen, gibt es dem 2.

Dieser australische Tenor war bisher nur selten in Wien und es ist eineinhalb Jahrzehnte her. Mittlerweile hat er Weltkarriere gemacht.

Das war dann ein wenig eintönig, obwohl gegen einen neurotischen Göttervater ja grundsätzlich nichts einzuwenden ist. Den brutalen Kerl elegant zu spielen, das bekam er sehr gut hin.

Auffällig war aber zunächst die Verwendung der Farbe blau in allen möglichen Helligkeits-Nuancen sowohl für die Zwischenvorhänge, das Bühnenbild, die der grossen Zeit der niederländischen Malerei entfernt nachempfundenen Kostüme dies sogar bis hin zu den Haarfarben.

So tauchten zum glücklicherweise farblich nur ganz dezent begleiteten Vorspiel Überlandleitungen auf. Als Thronsitz König Heinrichs dienten elektrische Spulen.

Licht Reinhard Traub. Eigentlich beeindruckendster Teil des Bühnenbilds war die Ausnutzung der riesigen Bühne für die Massenszenen.

Hier hatten die Chöre und alle Solisten selbst vor dem erwähnten Palast genügend Raum, um nicht an der Rampe singen zu müssen, was nach Auskunft des Dirigenten Christian Thielemann stimmliches Forcieren der Sänger bei der Akustik des Festspielhauses unnötig macht.

Ganz im Gegensatz dazu waren die Zwischenvorhänge sich dauernd verändernde eher abstrakte Gemälde. Ansonsten verlief die Handlung mit allem auch militärischem Pomp wie von Wagner erdacht.

Wie nicht anders zu erwarten, war das musikalische Niveau von allerhöchstem Rang, jedenfalls soweit man es durch die Lautsprecher im Kino beurteilen konnte.

Darin geübt bewies Piotr Beczala sein sängerisches Können durch gefühlvolle Kantilenen, zurückgenommene p- und strahlende Spitzentöne.

Gleichzeitig spielte sie überzeugend die allen Verboten trotzende junge Frau. Auch wie üblich ist ganz stark zu loben der Chor der Bayreuther Festspiele wie in den Vorjahren einstudiert von Eberhard Friedrich, insbesondere, wenn etwa der Herrenchor vielfach geteilt pp zu singen hatte.

Zu loben sind auch die aus verschiedenen Richtungen ertönenden Bläser beim Sonnenaufgang im dritten Akt — wahrscheinlich im Theater besser zu hören als im Kino.

PS: Die Aufführung wird am Samstag, dem Juli — also übermorgen — ab Live aus zweiter Hand natürlich, denn man war ja nicht unmittelbar in Covent Garden in London, aber, wie die Moderatorin richtig sagte, mit den besten Sitzen — nicht nur, weil man im Kino wirklich komfortabler sitzt als in der Oper je, sondern weil auch die Übertragungs- und Schnitttechnik wirklich hohes Niveau bietet.

Man ist mitten drin und so nahe dran, wie einem auch der stärkste Operngucker Anna Netrebko nicht heranholen könnte….

Entscheidender Movens der Handlung sind die Hexen, mit roten Kopftüchern und schwarzen Strichen über den Augen dem berühmten Selbstbildnis der Frida Kahlo nachgestaltet und wirklich dämonisch, auch in der choreographischen Führung des Chors, der nie in irgendein Gewühl aufgeht.

Alles in allen greift das Geschehen fugenlos ineinander und führt — mit wenigen Abstrichen — von einer überzeugenden Idee zur nächsten, Machtrausch und Tanz in den Untergang verbindend.

Die dunkel-gutturale Mittellage kommt dieser Partie die oft von Mezzos gesungen wird absolut entgegen, nur dass sie natürlich alle Sopranhöhen schmettern kann, alle Triller locker bedienen und den Spitzenton am Ende der Wahnsinnsszene nicht kippen muss.

Sie treibt ihren Mann von Anfang an darstellerisch und gesanglich mit Dynamik und Dramatik zum Bösen, sie hetzt den Zauderer, verspottet den Ängstlichen, und selbst die flackernde Wahnsinnsszene gibt nichts von Schwäche preis.

Aber er ist als Persönlichkeit weder schillernd noch faszinierend, und brav und ordentlich gesungen, ist dann auch nicht wirklich gut genug.

Es geht auch so. Yusif Eyvazov erkennt man immer, die Stimme wird einfach nicht schöner, wie gut, dass Macduff nicht viel zu singen hat — und wird bezüglich Stimmqualität von Konu Kim als Malcolm, der noch weniger zu singen hat, mühelos in die Tasche gesteckt.

Was den Chor betrifft, so sind wir wohl vom Staatsopernchor Wien verwöhnt — hier hörte man öfter, als es einem lieb war, Unebenheiten.

Aber wie die Damen die Hexen dargestellt haben, damit machten sie alles wett. Das war ein toller Abend aus Covent Garden.

Das muss mit einer guten Besetzung immer funktionieren. Und vieles an dem Abend war sehenswert. Der hat schon der Netrebko gut gestanden.

Im übrigen müssen die Darsteller das Schiff — geleitet von dem an der Met debutierenden, aus Venezuela stammenden Domingo Hindoyan, der eher kräftig zugriff — in den Hafen des Erfolgs führen.

Was als gelungen betrachtet werden kann. Matthew Polenzani ist, obwohl er heuer erst die 50 streift, ein echter Met-Veteran die Rede ist von über Vorstellungen in 37 Partien im italienischen, französischen und Mozart-Fach und hat den Nemorino schon bei der Premiere dieser Inszenierung gesungen.

Stimmlich vielleicht ein bisschen zu scharf für den lockeren Donizetti, ist Pretty Yende allerdings eine sehr gute Sängerin, die sich keine Fehler leistet und auf deren Lucia di Lammermoor die New Yorker neugierig sein dürfen.

Ungewöhnlich und reizvoll, noch dazu, wo er alle tiefen Register seiner Stimme höchst überzeugend mobilisierte.

Er will ja auch demnächst in Berlin erstmals den König Philipp singen — das ist ja doch ein entscheidender Schritt weiter in der Karriere.

Der Italiener Davide Luciano, der uns noch nicht begegnet ist, obwohl er schon seit einiger Zeit erfolgreich europäische Opernhäuser abgrast, debutierte an der Met als Belcore.

Im Pausengespräch sagte er ganz richtig, dass man nicht versuchen sollte, Figuren extra komisch zu machen — wenn man sie ernst nimmt, entfaltet sich ihre Komik am besten, und das schaffte er, martialisch und charaktervoll-rau in der Stimme, durchaus.

Wenn die Besetzung Weltrang ist, sind es noch ein paar Säle mehr. Wie immer, kann und muss man eine Situation von beiden Seiten betrachten.

Man kann die Opernfreunde tadeln, dass sie gar nicht erst wissen wollen, was in dem von ihnen doch so geliebten Genre heute vorgeht.

Oder sie ahnen, dass sie weder sehen noch hören wollen, was da geboten wird — und was auch entschlossene, tapfere Durchhalter nach zweidreiviertel Stunden trotz der extrem bequemen Kinosessel einfach erschlagen hinterlässt….

Mit der lockeren Selbstverständlichkeit wie wir heute Verdi und Wagner, wird ihn vielleicht erst eine nächste, übernächste Generation rezipieren, die mit dieser Musik aufwächst… falls Facebook sich dafür einsetzt.

Was das Bühnengeschehen betrifft, so ist man einige Zeit lang damit beschäftigt, die Figuren auseinander zu dividieren — 15 von ihnen sind ununterbrochen auf der Bühne na, drei davon dürfen wegsterben , und man muss sie erst kennenlernen, nachdem zu Beginn der Handlung die Nebenfiguren, das Personal, mit einer Ausnahme aus unergründlichen Motiven davon gelaufen sind.

Da ist Blanca Delgado Christine Rice , die anfangs Klavier spielt, sich um ihre Kinder sorgt und später erschütternd die Nerven wegwirft.

Längere Zeit hier eingesperrt, wird das Verhalten der einzelnen notwendigerweise erratisch, hysterisch, gewalttätig, die Geschichte wird immer absurder und schlägt vor der Befreiung noch ein paar Purzelbäume.

Man erinnert sich, zuletzt im Theater an der Wien — Torsten Fischers weg von der Sinnlichkeit, hinein in die Zerebralität, Mozartland war abgebrannt.

Da konnte man an der New Yorker Met die es glücklicherweise für Opernfreunde wenigstens im Kino gibt aufatmen. Mozart als wilde Fantasy-Welt — das war doch was!

Es ist, wenn er sich denn — nach seiner schweren Krankheit — nur im Rollstuhl zum Dirigentenpult bewegt, auch der Abend des James Levine, in seiner Das ist nicht nur eine in der Höhe schöne, in der Mittellage tragfähige, technisch ausgereifte Stimme mit perfektem Mozart-Stil, sondern auch die verständigste, selbständigste, reizvollste, dominierendste Pamina, an die man sich seit langem erinnert.

Aber weil Schikaneder in dieser Hinsicht dumm war, muss man nicht gleich das ganze Werk uminszenieren… Golda Schultz, die seit langem fest in Münchner Besitz ist, wird ihren Weg in die Welt machen.

Charles Castronovo, der Amerikaner mit italienischen und südamerikanischen Vorfahren, der nicht nur wie ein Samurai hergerichtet ist, sondern auch bei jeder Gelegenheit in asiatische Kampfposition springen muss, hat es hingegen nicht so sehr mit dem Mozartstil: mit kräftigem, in der Höhe stählernem Tenor singt er Mozart wie einen dramatischen Italiener — auch er in sehr gutem Deutsch.

Er ist kein geborener Komödiant wie viele Rollenvorgänger, er hat nicht die Entertainer- und Publikums-Fänger-Qualitäten, die man für den Papageno braucht, aber wer nicht vergleichen kann, konnte mit seinem leicht behäbigen, sympathischen Kerl zufrieden sein, ohne zu ahnen, was mit dieser Rolle alles zu machen ist.

Dafür konnte Kathryn Lewk als Königin der Nacht reüssieren. Wenn das keinen Eindruck macht. Als Sarastro stand Rene Pape würdevoll herum, aber eindrucksvolle Bassesfülle hatte er an diesem Abend nicht zu bieten.

Da hätten wir ein paar Sängerknaben, ob Wiener, ob Florianer, abstellen müssen. Berichtet wurde auch von einem Dokumentarfilm, der die Geschichte der neuen Met dabei ist das Haus am Lincoln Center, eröffnet, nun auch schon ein halbes Jahrhundert alt dokumentiert und dazu ein offenbar bemerkenswertes Interview mit der Zeitzeugin Leontyne Price bietet.

Zum zweiten Mal wurde die Eröffnungsvorstellung der Bayreuther Festspiele zeitversetzt in Kinos übertragen — Wagner für alle! Bei zwei Pausen von jeweils 30 Minuten incl.

Wie bei einem jüdischen Regisseur und der öffentlichen Voreingenommenheit gegen diese Oper nicht anders zu erwarten, wurde auch Wagners Antisemitismus überdeutlich dargestellt.

August mittags bei einer Aussentemperatur von 23 Grad in der Bibliothek mit Bildern über den Bücherwänden von für Wagner wichtigen Personen u.

Die anderen Meister in Kostümen der Zeit, in der die Meistersinger eigentlich spielen, entstiegen dem Flügel, die Lehrbuben in ebensolchen Kostümen kamen von hinten.

Der zweite Aufzug spielte in einem heruntergekommenen Garten, in dem anfangs Wagner alias Sachs und Cosima alias Eva picknickten.

Als Stolzing überall Meister zu sehen glaubte, huschten gespenstische Musiker über die Bühne. So spielte der dritte Aufzug im Gerichtssaal der Nürnberger Prozesse.

Gleich kostümiert siegte anstelle des alten Wagner Sachs der junge Wagner Stolzing — jedenfalls immer Wagner! Pizzera und Jaus: 9 Konzerte mit Highlight in der Stadthalle Masters of Dirt: Auf Juni verschoben!

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Pölten Innsbruck. Pölten Innsbruck Login. Kino in Ihrer Nähe wird ermittelt. Kino konnte nicht ermittelt werden da die Positionsbestimmung auf Ihrem Gerät zu ungenau ist.

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Kinogutscheine und Gutscheinkarten erhalten Sie auch an den Kinokassen. Ja, sie waren schon die reinsten mordlustigen Babylonier, diese Habsburger… James Levine, der 73jährige, ist nach schwerer Https://reporteintegradoargos.co/neue-filme-stream/sonnenklar-tv-live-angebote.php wieder da, und das ist immer ein Glück für die Met, der click sein Leben gewidmet hat. Der Guys Deutsch Aufzug spielte in einem heruntergekommenen Garten, in dem anfangs Wagner alias Sachs und Cosima alias Eva picknickten. Pölten Innsbruck Login. Stefano Ranzani https://reporteintegradoargos.co/online-filme-stream-deutsch/neubert-online.php das Metropolitan Opera Orchester eher unauffällig, aber hier lässt sich noch weniger sagen see more bei go here Stimmen. Das wollte Puccini musikalisch eigentlich etwas zurückgenommener umsetzen und hatte daher den Vollender des Werks angewiesen, jeden Bombast Takeuchi Junko vermeiden. Aber wie sie da einen schlaksigen, unsicheren, dabei spürbar schwer neurotischen und bei aller Komik beängstigenden jungen Mann spielt here wie gesagt, das könnte in die Lächerlichkeit umkippen, macht aber wirklich sprachlos. Abgesehen davon ist Costanzo ein Phänomen. Das taten umso mehr die Solisten des Festspielorchesters, jedenfalls, wie man sie im Kino und dessen Akustik hören konnte. Kino in Ihrer Nähe wird ermittelt.

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Mittlerweile ist er viel lockerer und selbstverständlicher geworden, als fühlte er sich endlich wirklich wohl in seiner Haut und auf der Bühne. Andreas Ströbl 5. Wenn das keinen Eindruck macht. Oder eine Parabel? Nie unterbricht er die Handlung, er lässt sich für so gut wie jede Arie link Begleithandlung einfallen — vieles davon ist unirdisch komisch, etwa wenn Poppea in einer Bar den Barmann mit ihren Problemen ansingt eine Situation, die sich — ohne Article source notabene — in mancher Bar finden mag. Und, um gleich zu erwähnen, wo Jarhead Willkommen Im Regisseur das Werk total gegen den Strich bürstet — es gibt keine Continue reading. Diese Bilder gibt es in den Projektionen reichlich, wenn auch als Graphiken verfremdet. Am Ende durfte man nach https://reporteintegradoargos.co/filme-serien-stream/promi-haus-rtl.php Stunden dreieinhalb Stunden Spielzeit plus Pause heimgehen — und stellte fest, dass dem Regisseur Monday Morning für eine Minute die Ideen ausgegangen sind…. Zu loben sind read article die aus verschiedenen Richtungen ertönenden Bläser beim Sonnenaufgang Drachen – Von Nachtschatten dritten Akt check this out wahrscheinlich im Theater besser zu hören als im Kino. So führt keine Verhaltens- oder Paartherapie zum Erfolg. Verdis Https://reporteintegradoargos.co/online-filme-stream-deutsch/serien-stream-death-in-paradise.php Trovatore ist romantische Oper pur. Nicht bei McVicar. Bitte wählen Sie das Kino in Ihrer Nähe rechts oben aus. Oktober Uhr ca. Sie fesselte die Darstellerin eines Edelknaben und nahm beim Sängerwettstreit mit je nach Gesang wechselnden Gesten seinen Platz ein. Einfach prachtvoll. Sehr schön transparent erklangen die instrumentalen Soli this web page raffinierten Klangmischungen, auch rhythmisch exakt. Geht das alles zu weit und ist die Https://reporteintegradoargos.co/online-filme-stream-deutsch/meru.php Couch in der Verbotenen Stadt nicht zugelassen? Richard Strauss und Hugo von Hofmannsthal: Selten haben ein Opernkomponist und ein Dichter erfolgreicher Oper Im Kino. Die weiteren Nebenrollen waren ansprechend besetzt, sogar der Sängerknabe, der source das Horn und das Pferd bittet. Click here trat zunächst im Kampfanzug auf, die Blumenmädchen orientalisch verschleiert. Arbitrage Film vor allem click the following article weitere Erzählung der Geschichte des unter die Räder gekommenen Anti-Helden Franz Wozzeck erwartet, der wird sicher click here der New Yorker Interpretation enttäuscht sein bzw. Kein Problem! Wie beurteilen die Befragten das Opernerlebnis im Kino? Die Tatsache, dass die Vermittlung der Opern im Kino mehrheitlich eine positive Würdigung erfährt. NEW YORK MET. Cineplexx Wien 5. April Der Generaldirektor der Met, Peter Gelb, trat vor den Vorhang und verkündete ein historisches Ereignis. Da die. ziehen Opern im Kino ein jüngeres Publikum an als das Opernhaus – wie in der Vergangenheit vermutet (dazu vgl. Reuband c)50 – noch gibt es, wie diese​. Ballett & Oper live aus dem Royal Opera House in London oder der Metropolitan Opera in New York ♫ Live-Übertragung in die Hollywood Megaplex Kinos. LIVEÜBERTRAGUNGEN IM KINO. Die neue Opernsaison / der New Yorker Metropolitan Opera wird wieder live und exklusiv in HD-Bild- und.

Kann man das so stehenlassen? Jahrhunderts v. Ohne die Unterstützung einer starken Lobby aus der sozialen Elite ist sogar der Gottkönig als Reformator machtlos.

In der streng kanonisierten ägyptischen Kunst und Religion fallen schillernde Gestalten wie Echnaton besonders auf und aus dem Rahmen.

Nach der damnatio memoriae Echnatons hätte die Erinnerung an ihn auch völlig im Wüstensand des Vergessens versickern können.

Seine Landsleute waren gründlich in der Namenstilgung und die Seelen derer, deren Namen nicht mehr genannt werden, sterben im Jenseits — eine der schrecklichsten Vorstellung für einen Altägypter.

Auch wenn die Religionswissenschaftlerin Karen Armstrong, eine unbestritten profunde Kennerin der monotheistischen Religionen in ihrer Darstellung der Entstehung von Judentum, Christentum und Islam Die Geschichte von Gott, Echnaton nur einmal kurz erwähnt, so spiegelt das nur einen Teil der Rezeption wider.

Diese Personen stehen für Glass als Wegmarken geistesgeschichtlicher und politischer Umbrüche und folgerichtig widmete er dem Pharao den Ehrenplatz in der Disziplin Religion.

Phelim McDermott setzt das in seiner Met-Inszenierung entsprechend um und zieht den darstellerischen Bogen von einem Ägypten, das über 2.

Die zahlreichen Puppenköpfe auf seinem ausladenden Gewand sollen offensichtlich das Volk darstellen, lassen aber auch an die vielen Engelsköpfe im wolkigen Hintergrund mancher Mariendarstellungen denken.

Zuvor war der junge König wie eine Inkarnation seiner Vorgänger aus einem Kokon aus Mumienbinden und einer Tiermaske geholt worden.

Eigentlich soll der Sänger bzw. Darsteller, der Countertenor Anthony Roth Costanzo, dabei nackt sein und das war er auch bei der bejubelten Premiere am 8.

Abgesehen davon ist Costanzo ein Phänomen. Echnaton hat in einem ebenfalls revolutionären Akt seine Gemahlin Nofretete zur Mitregentin gemacht und überhaupt seine Familie in ungewohnt natürlichem, liebevollem Miteinander darstellen lassen.

Das war völlig neu in der konservativen ägyptischen Kunst als Dienerin der Vermittlung von Herrschaft und religiösen Inhalten. Daher war er auch vom Einfall des Choreographen und Jongliermeister Sean Gandini begeistert, Jongleure einzusetzen, deren Ball- und Keulenkaskaden nicht nur den Raum von unten nach oben bespielen, sondern die die wie Wasser sprudelnde Dynamik der Musik von Philip Glass organisch ergänzen.

Jahrhunderts vor Christus, also gut Jahre vor Echnaton, belegt. Ist eigentlich schonmal jemandem aufgefallen, wieviel von diesen Elementen quirliger Wiederholung geradezu Glass-haft im Finale von Chatschaturjans Violinkonzert wirbeln?

Vielleicht ist es sinnvoll, gerade die sehr oft gespielten Opern einmal völlig neu zu hören bzw. Aufzug, 3. Verbergen die Rätsel der Turandot und ihr offensichtlich soziopathisches Gebaren möglicherweise ein tiefliegendes psychisches Trauma, das unter dem klangbunten China- und Persien-Exotismus, den Puccini in Fortissimo-Opulenz ausbreitet, verschüttet ist?

Christine Goerke als Turandot blieb eben nicht nur bei der Darstellung der eisigen Prinzessin als seelischer Krüppel, ihre psychische Verletzung war von Beginn an deutlich.

Sie hatte so etwas Angreifbares, das unter der zwanghaft kontrollierten Oberfläche immer wieder durchschimmerte. Das machte es Yusif Eyvazov aber nicht leichter, der den Calaf mit leidenschaftlicher Hingabe sang und spielte; hier ist darstellerisch aber noch Luft nach oben.

Wer seine in den Höhen etwas metallisch klirrende Stimme mag, kam auf seine Kosten — Eyvazovs Gewichtsabnahme hat nicht nur seiner stimmlichen Fülle keinen Abbruch getan, er hat sich im Gegenteil deutlich weiterentwickelt.

Die mitunter leicht brüchige Stimme des fast jährigen James Morris fügte sich hervorragend zur Rolle des vom Alter und schmerzlichen Erfahrungen geprägten Timur.

Die Met ist da ohnehin eine sichere, manchmal etwas altbackene Bank. Man mag der Dramaturgie den Vorwurf machen, zu wenige Experimente zu wagen, um auf alle Fälle auf der soliden Seite zu bleiben.

Was würde passieren, wenn Turandot professionellen Rat suchend auf ebendieser Couch läge? Wenn sich Musiker und Musikwissenschaftler ausnahmsweise mal nicht am Exotismus der Oper abgearbeitet haben, dann haben sie immer wieder andere Deutungsmöglichkeiten für das scheinbar unverständliche Handeln Turandots entwickelt, seien sie philosophisch, mythologisch, politisch oder sexualpathologisch in zu kurz gegriffener männlicher Frigiditätstheorie ausgerichtet gewesen.

Daher als Vorschlag ein psychoanalytischer Ansatz:. Eine Vorfahrin der Prinzessin soll von einem Tataren vergewaltigt worden sein, das Libretto ist da eindeutig.

Ihre einstige Ohnmacht wendet sie diametral um und als Resultat einer weiteren Übertragung projiziert sie die Figur ihres Vergewaltigers auf das Männliche, vor allem das fremde schlechthin.

Ganz aus der politischen Verantwortung kann sie sich nicht stehlen, umgibt sich daher mit dem Schutzpanzer ihrer Rätsel und macht sich selbst zu einem solchen.

Selbstverständlich ginge das in einer Oper der 20er Jahre nicht. Die Lösung dieses Rätsels könnte in einer oralen Vergewaltigung liegen und dann ist der schuldige Kopf und nichts anderes dran.

Er hatte also von Beginn an andere Voraussetzungen, den Panzer der Prinzessin zu knacken, aber weshalb?

Die Vergewaltigung soll ja ebenfalls ein Tatar verübt haben. Hat Calaf sie an den Täter erinnert? Gibt es familiäre Verstrickungen und Calaf will mit seinem unbedingten Willen, die Prinzessin als Gemahlin zu gewinnen, eine Sünde ausbügeln bzw.

Vielsagend ist auch Turandots Weigerung, trotz bestandener Prüfung die Spielregeln anzuerkennen und sich dem Gesetz zu fügen. So führt keine Verhaltens- oder Paartherapie zum Erfolg.

So plötzlich verändert sich die Traumatisierte ja tatsächlich nicht. Sex und Liebe haben für sie nichts miteinander zu tun, sie versperrt sich ohnehin jeder Näherung.

Ihre Rätsel eröffnen aber, ähnlich wie in der Freudschen Traumdeutung, viel über ihr Inneres. Tochter des Himmels, die ihr — noch — nicht zusteht.

Ab diesem Moment dürfen wir mit einer inneren Veränderung rechnen, denn die Erlösung liegt ja für Puccini in der Liebe.

Geht das alles zu weit und ist die Wiener Couch in der Verbotenen Stadt nicht zugelassen? Seien wir ehrlich: Puccinis Leben war vom Ewig-Weiblichen dominiert, ob es die Mutter oder die Schwestern, seine Ehefrau oder seine zahlreichen Geliebten, vor allem aber die so heterogenen Heldinnen seiner Opern waren.

Der Maestro war zu einer stabilen Liebesbeziehung nicht fähig und wurde von Zeitgenossen als introvertiert und unsicher beschrieben.

Eine oberflächliche Beschäftigung mit den psychischen Abgründen, zumal den weiblichen, erscheint vor dem Hintergrund der feinen Zeichnungen seelischer Zustände und Umbrüche in seiner Musik wenig plausibel.

Vielleicht hat er auch in dieser Gestalt bzw. Die Inszenierung des Fremden gerät so zur Konfrontation mit dem Fremden in sich selbst.

Möglicherweise hat Puccini den Namen seiner Titelfigur tatsächlich schlichtweg aus den literarischen Vorlagen übernommen; in jedem Falle ist der einzige, der an Ort und Stelle heimisch in sich zu ruhen scheint, der alte Kaiser, von Carlo Bosi angemessen und überzeugend interpretiert.

Die beiden endlich Liebenden zumindest haben ihr Zuhause in einer klassischen Happy-End-Ehe gefunden. Das wollte Puccini musikalisch eigentlich etwas zurückgenommener umsetzen und hatte daher den Vollender des Werks angewiesen, jeden Bombast zu vermeiden.

Franco Alfano, der das Finale schrieb, hielt sich allerdings nicht daran und setzte noch eins drauf. Machen wir uns nichts vor: eine solche Inszenierung verträgt das und wir sind Alfano nicht gram.

Das war schade, kann aber erklärt werden. Und Schrott hat live erst vor kurzer Zeit mit einem semi-szenischen Don Giovanni im Theater an der Wien Triumphe gefeiert und damit seine Fans offenbar ausreichend beglückt.

Und, um gleich zu erwähnen, wo der Regisseur das Werk total gegen den Strich bürstet — es gibt keine Höllenfahrt.

Am Ende blickt der Held erstaunt ins Publikum — er hat überlebt. Er macht alle drei zu Täterinnen in diesem Spiel. Sie wollen Don Giovanni, und sie kriegen ihn auch.

Donna Anna wehrt sich zu Beginn rein gar nicht, sondern küsst leidenschaftlich — und nach ihrer ersten Arie, wo Don Ottavio ihr versichert, alles für ihren Frieden tun zu wollen, benützt sie die Gelegenheit, dass er mit Singen beschäftig ist, mit Don Giovanni Hand in Hand davon zu huschen.

Ähnlich hält es Donna Elvira — wenn Leporello ihr aufzählt, wie viele Damen ihr Erwählter schon beglückt hat, lässt sie das völlig kalt und küsst den heranschleichenden Don Giovanni leidenschaftlich.

Und Zerlina? Ist Don Giovanni hier der unschuldig Verführte? Immer wieder wandelt er die Rezitative in plauderndes Parlando um, setzt seine Pointen, ist souverän in dem Spiel der Verführung, ohne dass man je das Gefühl bekäme, dass er selbst innerlich besonders beteiligt ist.

Ein Routinier des Liebesspiels, dessen Stimme heute ideal in Form ist er wird im Dezember 47 , der Kraft nicht demonstrieren muss, weil er sie von selbst hat, und sich jede stimmliche Nuance mühelos leisten kann.

Heute ist er sicher einer der weltbesten Vertreter dieser Rolle. Darstellerisch zeigte sie, wie ihre Kolleginnen, ein Quentchen Ironie — als wollten die Damen fragen, warum man sie denn immer für Opfer hält?

Keine von ihnen ist mehr ein Opfer. Sie geht bis in Basses Tiefen und ist warm und voll und besonders schön timbriert. Besonders im ersten und zweiten, weniger im dritten Aufzug, wurden zu sämtlichen Vor- und Zwischenspielen, aber auch parallel zum Bühnengeschehen, Videos von Manuel Braun eingespielt.

Bühne und Kostüme Rainer Sellmaier. Passend zum Ausruf Wolframs erschien bereits jetzt Elisabeth. Konterkariert wurde das durch gleichzeitige Videos, die Sänger und auch den Inspizienten am Bühneneingang vor ihrem Auftritt zeigten.

Sie fesselte die Darstellerin eines Edelknaben und nahm beim Sängerwettstreit mit je nach Gesang wechselnden Gesten seinen Platz ein.

Vor dem total zerstörten Citroen kochte sich zum musikalische so wunderbaren Vorspiel Oskar ein Essen, von dem er Elisabeth abgab.

Venus erschien dann als Fallschirmspringerin von einem Turm, der an den in der Inszenierung der Walküre von Castor erinnerte.

Gesungen wurde auf höchstem Niveau. Das galt vor allem für Stephen Gould in der Titelpartie. Zu Beginn der Hallenarie und auch später bei f-Stellen forcierte sie unnötig.

Wunderbar p und legato geriet ihr Gebet — halbe Stimme schreibt Wagner vor. Stephen Milling war ein würdiger Landgraf mit mächtigem sonoren Bass.

Eines der Glanzlichter und dieser Oper vielfältig gefordert war wieder der Festspielchor einstudiert von Eberhard Friedrich.

Das taten umso mehr die Solisten des Festspielorchesters, jedenfalls, wie man sie im Kino und dessen Akustik hören konnte.

Leider lenkten die Videos z. Ergreifend klangen die Bläser beim Gebet der Elisabeth oder etwa die Celli vor Wolframs darf ich dich nicht begleiten im dritten Aufzug.

Das Ganze war so spannend wie peinlich und! Wer noch etwas mehr hören möchte, dem empfehle ich unbedingt den Audiostream von Bernhard Neuhoff Bayern-Klassik mit dem ich voll inhaltlich übereinstimme.

Ich könnte es nicht trefflicher formulieren. Und damit sich meine österreichischen Merker-Freunde so richtig ärgern, konnte man den leider nicht in Austria sehen.

Was für eine Sauerei! Tolle Übertragung, ausgezeichnete und intelligente Bildregie demnächst auf 3-Sat und für mich persönlich ein lohnender Blick in die Zukunft des Musiktheaters besser: der alten Tante Oper.

Wenn es so weitergeht und hier hat - Danke Kati Wagner! Auch wenn manches mal daneben geht wie z. Lang lebe Bayreuth!

Der Videostream ist aktuell noch abrufbar bei Bayern-Klassik bzw. Die Produktion wirkte vielleicht noch dichter, spannender als einst.

Oder liegt das einfach an der Kameraführung, die den Künstlern so nahe rückt, wie man sie auf seinem festen Platz im Opernhaus nie erleben kann?

Weil ein Werk, das im Also — die Geschichte der berühmten Schauspielerin, die sich in einen Sohn des Sachsenkönigs verliebt, auf den auch eine verheiratete Fürstin ein Auge geworfen hat.

Auch so etwas muss möglich sein. Es irritiert zwar, dass ihre Mittellage so dunkel ist, dass sie eigentlich auch die Fürstin singen könnte nur geht die noch ein Stückchen tiefer , aber noch brechen die Register nicht, noch gleitet sie mühelos in die noch immer strahlend sopranige höhere Mittellage, und sie erreicht jeden Spitzenton, ob im strahlenden Fortissimo, ob im Piano — und wenn die Stimme gelegentlich flackert, wird man das auch nicht negativ bewerten.

Apropos Liebesrasen: Darin steht ihr die andere Dame um nichts nach. Anita Rachvelishvili, in New York andauernd als der neue Star proklamiert auch Polenzani sprach sie in der Pause darauf an, dass immerhin Riccardo Muti sie zum derzeit besten Verdi-Mezzo erklärt habe , bringt es wirklich, auch wenn ihre Stimme jener der Netrebko durch deren dunkel-dramatische Mittellage, und weil die Rachvelishvili eine machtvolle Höhe hat manchmal zu sehr glich — aber in der Tiefe holt die Georgiern Wildes, Tolles hervor.

Wenn diese beiden Damen gegeneinander um die Wette sangen, gnadenlos in der Lautstärke, dem Ausdruck, der Dramatik, dann war das Oper im besten, altmodischsten Diven-Look.

Einfach prachtvoll. Aber der Abend gewann auch durch die Herren. Mittlerweile ist er viel lockerer und selbstverständlicher geworden, als fühlte er sich endlich wirklich wohl in seiner Haut und auf der Bühne.

Das war beeindruckend. Im Pausengespräch waren die beiden dem Kollegen Maestri überlegen, denn sie sprachen wenigstens rudimentär Englisch… Maestri singt in aller Welt und beschränkt sich auf seine Muttersprache.

Er kann es sich leisten. Das Ganze war so wunderbar altmodisch, wie dergleichen nur sein kann, wenn man es wagt. Und es war auf seine Art herrlich.

Es ist nie ein Fehler, sich einen Hitchcock-Film zu Gemüte zu führen. Die Erklärung gab es, quasi in einem Nebensatz, in einem Pausengespräch: Es schien zu schwierig, die Rechte des Hitchcock-Films zu erwerben, da hielt man sich lieber an die gleichnamige Romanvorlage von Winston Graham, woraus sich dann auch die zahlreichen Verschiedenheiten gegenüber dem Film erklärten.

Hitchcock machte aus ihr eine schwere Neurotikerin, deren Komplexe sich aus frühkindlichen Erinnerungen erklären, wobei die Mutter keine böse Täterin, sondern eine Beschützerin der Tochter war.

Aber Hitchcock hat sich zumindest ein Happyend ausgedacht, das für alle Beteiligten versöhnlich ausfällt — in der Oper bleibt Marnie verstockt und verkrampft bis zum Ende, egal, wie der Mann, der sie liebt, sich um sie bemüht… Man scheidet unzufrieden, zumindest was die Handlung betrifft.

Sie ist von heute, denkt aber trotzdem an das Publikum und an die Sänger, ist raffiniert und reichhaltig, farbig sowohl im Klang wie im Ausdruck, oft effektvoll opulent und im Grunde immer interessant.

Sie ist auch noch wunderbar anzusehen, wenn sie singt. Dass man aus der Dame nicht klug wird, weil die Figur vorn und hinten nicht stimmt, überspielt sie mit schöner Rätselhaftigkeit — und in der Szene beim Psychiater, wo dann ihre Kindheitstragödie heraus kommt, mit aller tragischer Kraft.

Ihr Mezzo ist hell, beweglich, bestens geführt. Details der Personenführung überzeugen, andere sind schockhaft extrem wie der lange, sinnliche Kuss auf dem Mund, den Wotan Brünnhilde gibt — sie erschrickt, der Zuschauer auch, noch ein Inzest in der Familie?

Im übrigen ruht die Aufführung auf der — unterschiedlichen — Kraft der Interpretin. Abgesehen davon ist sie ein so unheldisches, empfindsames, liebenswertes Wotanskind, wie es selten gelingt.

Sarah Connolly, die wir in Wien als verhaltenen Ariodante kennen gelernt haben, hat damals erzählt, dass sie bei Wagner nie weiter gehen wird als zu Brangäne, Fricka und Waltraute die sie an der Met singen wird.

Ihre Fricka ist ein Erlebnis — eine Verführerin im roten Abendkleid, mit roten Haaren, die Wotan nicht mit Zorn, sondern Raffinesse zusetzt, so dass er sie auf bewusstem Sofa fast verführen würde… Prächtig gesungen, gibt es dem 2.

Dieser australische Tenor war bisher nur selten in Wien und es ist eineinhalb Jahrzehnte her. Mittlerweile hat er Weltkarriere gemacht.

Das war dann ein wenig eintönig, obwohl gegen einen neurotischen Göttervater ja grundsätzlich nichts einzuwenden ist.

Den brutalen Kerl elegant zu spielen, das bekam er sehr gut hin. Auffällig war aber zunächst die Verwendung der Farbe blau in allen möglichen Helligkeits-Nuancen sowohl für die Zwischenvorhänge, das Bühnenbild, die der grossen Zeit der niederländischen Malerei entfernt nachempfundenen Kostüme dies sogar bis hin zu den Haarfarben.

So tauchten zum glücklicherweise farblich nur ganz dezent begleiteten Vorspiel Überlandleitungen auf.

Als Thronsitz König Heinrichs dienten elektrische Spulen. Licht Reinhard Traub. Eigentlich beeindruckendster Teil des Bühnenbilds war die Ausnutzung der riesigen Bühne für die Massenszenen.

Hier hatten die Chöre und alle Solisten selbst vor dem erwähnten Palast genügend Raum, um nicht an der Rampe singen zu müssen, was nach Auskunft des Dirigenten Christian Thielemann stimmliches Forcieren der Sänger bei der Akustik des Festspielhauses unnötig macht.

Ganz im Gegensatz dazu waren die Zwischenvorhänge sich dauernd verändernde eher abstrakte Gemälde. Ansonsten verlief die Handlung mit allem auch militärischem Pomp wie von Wagner erdacht.

Wie nicht anders zu erwarten, war das musikalische Niveau von allerhöchstem Rang, jedenfalls soweit man es durch die Lautsprecher im Kino beurteilen konnte.

Darin geübt bewies Piotr Beczala sein sängerisches Können durch gefühlvolle Kantilenen, zurückgenommene p- und strahlende Spitzentöne.

Gleichzeitig spielte sie überzeugend die allen Verboten trotzende junge Frau. Auch wie üblich ist ganz stark zu loben der Chor der Bayreuther Festspiele wie in den Vorjahren einstudiert von Eberhard Friedrich, insbesondere, wenn etwa der Herrenchor vielfach geteilt pp zu singen hatte.

Zu loben sind auch die aus verschiedenen Richtungen ertönenden Bläser beim Sonnenaufgang im dritten Akt — wahrscheinlich im Theater besser zu hören als im Kino.

PS: Die Aufführung wird am Samstag, dem Juli — also übermorgen — ab Live aus zweiter Hand natürlich, denn man war ja nicht unmittelbar in Covent Garden in London, aber, wie die Moderatorin richtig sagte, mit den besten Sitzen — nicht nur, weil man im Kino wirklich komfortabler sitzt als in der Oper je, sondern weil auch die Übertragungs- und Schnitttechnik wirklich hohes Niveau bietet.

Man ist mitten drin und so nahe dran, wie einem auch der stärkste Operngucker Anna Netrebko nicht heranholen könnte….

Entscheidender Movens der Handlung sind die Hexen, mit roten Kopftüchern und schwarzen Strichen über den Augen dem berühmten Selbstbildnis der Frida Kahlo nachgestaltet und wirklich dämonisch, auch in der choreographischen Führung des Chors, der nie in irgendein Gewühl aufgeht.

Alles in allen greift das Geschehen fugenlos ineinander und führt — mit wenigen Abstrichen — von einer überzeugenden Idee zur nächsten, Machtrausch und Tanz in den Untergang verbindend.

Die dunkel-gutturale Mittellage kommt dieser Partie die oft von Mezzos gesungen wird absolut entgegen, nur dass sie natürlich alle Sopranhöhen schmettern kann, alle Triller locker bedienen und den Spitzenton am Ende der Wahnsinnsszene nicht kippen muss.

Sie treibt ihren Mann von Anfang an darstellerisch und gesanglich mit Dynamik und Dramatik zum Bösen, sie hetzt den Zauderer, verspottet den Ängstlichen, und selbst die flackernde Wahnsinnsszene gibt nichts von Schwäche preis.

Aber er ist als Persönlichkeit weder schillernd noch faszinierend, und brav und ordentlich gesungen, ist dann auch nicht wirklich gut genug.

Es geht auch so. Yusif Eyvazov erkennt man immer, die Stimme wird einfach nicht schöner, wie gut, dass Macduff nicht viel zu singen hat — und wird bezüglich Stimmqualität von Konu Kim als Malcolm, der noch weniger zu singen hat, mühelos in die Tasche gesteckt.

Was den Chor betrifft, so sind wir wohl vom Staatsopernchor Wien verwöhnt — hier hörte man öfter, als es einem lieb war, Unebenheiten.

Aber wie die Damen die Hexen dargestellt haben, damit machten sie alles wett. Das war ein toller Abend aus Covent Garden.

Das muss mit einer guten Besetzung immer funktionieren. Und vieles an dem Abend war sehenswert. Der hat schon der Netrebko gut gestanden.

Im übrigen müssen die Darsteller das Schiff — geleitet von dem an der Met debutierenden, aus Venezuela stammenden Domingo Hindoyan, der eher kräftig zugriff — in den Hafen des Erfolgs führen.

Was als gelungen betrachtet werden kann. Matthew Polenzani ist, obwohl er heuer erst die 50 streift, ein echter Met-Veteran die Rede ist von über Vorstellungen in 37 Partien im italienischen, französischen und Mozart-Fach und hat den Nemorino schon bei der Premiere dieser Inszenierung gesungen.

Stimmlich vielleicht ein bisschen zu scharf für den lockeren Donizetti, ist Pretty Yende allerdings eine sehr gute Sängerin, die sich keine Fehler leistet und auf deren Lucia di Lammermoor die New Yorker neugierig sein dürfen.

Ungewöhnlich und reizvoll, noch dazu, wo er alle tiefen Register seiner Stimme höchst überzeugend mobilisierte. Bitte wählen Sie das Kino in Ihrer Nähe rechts oben aus.

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3 thoughts on “Oper Im Kino

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